Der Protagonist


Der Protagonist – Erzählung  –  © Toge Schenck (1999)

Seit Jahren hatte ich für einen Roman recherchiert. Dieser sollte von einem freien Journalisten handeln, der von Extremsportarten, ausgefallenen Abenteuern und außergewöhnlichen Forschungsreisen berichtet. Er sollte  mit Top-Bergsteigern die höchsten Gipfel erklimmen, mit Tiefseetauchern in ungesehene Tiefen tauchen, Höhlenforscher in die tropfenden Tiefen begleiten, mit Schnell- und Schnellstbooten Rekorde brechen, mit Schneehanggleitern die höchsten Pisten abwärts fegen, mit Formel-1-Boliden durch alle Parcours der Welt rasen und schließlich Astronauten zum Mars begleiten. Für diese Aufgaben benötigte ich einen passenden Protagonisten.

Er sollte ein juristisches, dann das Studium der Theologie belegt, aber beide nicht unbedingt abgeschlossen haben, sollte auch in Kunst und Atomphysik bewandert, und vor allen Dingen ungebunden sein.

Eines Nachmittags, bei einem Einkaufsbummel begegnete ich ihm in einer Schaufensterauslage. Dort strahlte zwischen schiefergrauen Handys, futuresgestylten Laptops und Diskplayern ein silberfarbener Flatscreen das tonlose aktuelle TV-Programm ab. Es lief eine der unzähligen Quizsendungen, von einem charmesprühenden, halbgebildeten Quizmaster geleitet, an dessen ängstlichem Blick zu erkennen war, wie er selbst bei allen Fragen passen musste, welche Tatsache er durch quälendes Sermonisieren zu übertünchen versuchte.

Das Bild sprang auf den Kandidaten, einen gutaussehenden Anfangdreißiger  mit klugen braunen Augen, aus denen Lebenserfahrung blitzte. Seine natürliche Bräune sprach von Reisen, sein gesamter Habitus von guten Umgangsformen. Ich beobachtete die Sendung eine Weile und sah, wie er alle Fragen wie selbstverständlich und meist wie aus der Pistole geschossen richtig beantwortete.

Auf dem erschien Bildschirm eine neue Frage, die innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes beantwortet werden musste: Wie hieß die Nonne, die für ihr Schaffen in Indien den Nobelpreis erhielt?

Ach, das weiß doch jeder, dachte ich und wollte den Namen sagen. Maria Theresa? Nein, das war Maria Theresia, die Kaiserin; Maria Magdalena?, nein, Therese Giese?, nein, das war Mutter Courage. Irgend etwas mit Therese, mir wollte nur der Vorname nicht einfallen.

Hier kam der Gong – nichts ging mehr. Verblüfft sah ich, dass auch mein Kandidat verspielt hatte.

Jetzt fiel es mir ein: Mutter Theresa. Kein Vorname, nur Mutter, aber diese als Titel. So leuchtete mir auch die Auflösung von der Mattscheibe entgegen. Dieser Kandidat hatte mein Mitgefühl. Als am nächsten Tag diese seine Blockade, die ja auch meine gewesen war, von der gesamten Presse zutiefst bedauert wurde und man den Sender bat, ihm noch eine Chance zu geben, beschloss ich, ihn zu meinem Protagonisten zu machen.

Ich nahm ihn einfach direkt aus der Sendung mit und verstaute ihn in meinem Exposee. Es stellte sich heraus, dass er durchaus nicht der Abenteurer war, den ich in ihm gesehen hatte, er war allerdings Busfahrer. Reisen war ihm nicht fremd. Und Interessen hatte er viele, leider nicht sehr qualifizierte, wie sich zeigte; neben einer ausgeprägten Kenntnis in Philatelie, welche an sich schon eine gewisse Weltkenntnis, wenn nicht gar Weltläufigkeit voraussetzte, war er ein Hundenarr, kannte allerdings das Sternzeichen des Hundes nicht, was mich an seiner astronomisch-wissenschaftlichen Fähigkeit zweifeln ließ. Dass er gerne exotisch kochte, konnte ihm bei seinen bevorstehenden Erlebnissen nur von Nutzen sein, obwohl ich bezweifeln konnte, dass er sich mit seinem ewigen Indisch-Curry und Malaysisch-Huhn nur Freunde machen würde. Dennoch ernannte ich ihn zum Journalisten und nannte ihn Josef  Teilhaber. Wir einigten uns, dass ich ihn auch Joschka nennen dürfte, erlaubte ihm allerdings, sich in Extremfällen Jussip zu nennen.

Ich machte ihm zur Aufgabe, sich in die bevorstehenden Abenteuer einzulesen und eigene Essays zur Übung über seine Erfahrungen mit angelesenen Abenteuern zu schreiben. Aus gutem Grund beließ ich ihn in seiner gewohnten Umgebung und seiner Heimatstadt, hatte ich ihn ja fest im Griff in meinem Exposee, in meiner Schublade. Da er nun meinem Gestaltungswunsch unterlag, injizierte ich ein gerüttelt Maß an Neugier, Wissensdurst und Wissbegierde in den Aktendeckel, in dem der Entwurf seiner Person, seines Charakters, seiner neuen Lebensqualität schlummerte, sozusagen subkutan ins Papier, mit dem sofortigen Erfolg, dass Joschka mehr las, er besuchte nun regelmäßig die Opernhäuser, Konzerte und Ausstellungen seiner Stadt. Die eingeimpfte Vielfalt seiner Interessen riss ihn von einem zum nächsten Wissensgebiet, zwang ihn, an einem Tage alles über Quantenmechanik zu lesen, am nächsten Tag widmete er sich ausschließlich der Körpersprache der westafrikanischen Mokabe-Termiten, wechselte plötzlich zum weiten Feld der Geothermik, der Meteorologie und Geodäsie, sprang in das tiefe Becken der Meeresforschung, trieb plötzlich Heraldik und Plasmaphysik, kurz, trieb sich in allen ihm erreichbaren Wissensfeldern herum, stach in die unterschiedlichsten Feldforschungen und warf mit Theorien und Hypothesen um sich, dass mir fast Hören und Sehen verging.

Ich beschloss, ihn einige Jahre älter zu machen, gab ihm wilde, angegraute Haare und ein verwegenes Aussehen, rüstete ihn aus mit vitaler Manneskraft und starkem Durchhaltevermögen, dazu mit überlegener Ruhe und sandte ihn in meinen Roman.

Zu Beginn verhielt Joschka sich – ich möchte sagen: normal. Er reiste mit Reinhold Messner ins 4.500 m hoch gelegene lamaistische Hochland von Tibet, lernte im Handumdrehen die Sprache und verschaffte sich durch Kenntnis der Gedichtsammlung „Gubrum“ von Milaraspas großes Ansehen bei den Tibetern, besonders bei dem Dalai Lama und konnte Reinhold Messner dadurch viele Türen öffnen.

Ich hieß ihn khakifarbene Kleidung tragen, passend zu Feld und Wald und unwegsamer Natur.

Auch der Jeep, mit dem sie unterwegs waren, war tarnfarben gestrichen. Dieser Wagen war ihm von unserem Verlag (NATUR & MENSCH, Bielefeld) für seine Exkursionen gestellt worden. Mit ihm hatte er bereits Arved Fuchs durch die Wüste Gobi begleitet, war dem Lauf des Amazonas gefolgt und hatte die Wahnsinnsstrecke der Panamerikana von Nord nach Süd durcheilt.

Er war der erste Mensch, der den Steilhang der Niagarafälle im Tauchanzug von unten bestiegen hatte. Das Gleiche wiederholte er eine Woche später an den Victora-Fällen und wiederum eine Woche später bei den weltberühmten Iguacu-Wasserfällen (72 m hoch) in Brasilien.

Nachdem er seine ersten Abenteuer hinter sich hatte, erlaubte ich ihm einen Urlaub. In diesen zwei Wochen kümmerte ich mich persönlich um ihn und wir redeten und erzählten uns viel und ich erfuhr Wissenswertes aus seiner Jugend.

Als sechzehnjähriger Jugendlicher hatte Joschka sich in den Schulferien ein Fahrrad erarbeitet, indem er an Tankstellen Hilfsarbeiten durchführte. Mit diesem Fahrrad strampelte er durch Warschau und Moskau, überquerte den Kaukasus bis nach Tiflis. Dort übermannte ihn das Heimweh derart, dass er einen Sportflieger überredete, ihn –unter Versprechung einer großen Summe- auf direktem Wege nach Hause zu fliegen. In Deutschland angekommen, konnte er den Flieger allerdings nicht ausbezahlen. Er lieh sich von einem Freund 5000 Mark, ging damit das erste Mal in seinem Leben auf die Spielbank. Hierzu benötigte er eine Krawatte, deren er keine besaß. Diese lieh er sich bei der Spielbank aus, wurde auch, da er älter wirkte, eingelassen, setzte im Roulette irgendwann alles auf die 17 und gewann, zahlte seinen Flieger aus und sann nach neuen Taten.

Seinem Vater war sein Spielbankbesuch zu Ohren gekommen. Da Josef, wie ihn sein Vater nannte, sich weigerte zur Schule zu gehen, zwang er ihm eine Lehre auf. Diese schmiss er nach kurzer Zeit und machte vom Rest seines gewonnenen Geldes, kurz nach seinem achtzehnten Geburtstag seinen Führerschein, setzte LKW- und Personenbeförderungsschein drauf und heuerte bei einer Spedition an, die ihn an Orte mit einer Spielbank brachte.

Für die Handlung in meinem Roman verbat ich ihm natürlich zu spielen, würde er doch den einen oder anderen Leser verleiten, es ihm nachzutun, besonders nach seinen ungeheuren Gewinnserien, die wir hier nicht näher erläutern wollen. Vielleicht lag in dem Verbot schon der erste Fehler.

Die anfänglichen Abenteuer, von denen er zu berichten hatte, z.B. die Tauchtour mit Hans Hass im Marianen­graben (11.022 m tief), die Rallye Paris-Dakar mit Jutta Kleinschmittlich, die Hai-Jagd mit Peter Vossen und die zwölftägige Höhlenwanderung mit seinem Siena-stämmigen Vornamens­vetter Giuseppe Pescatore absolvierte er mit Brillanz.

Erst in Kapitel sieben bemerkte ich die erste Ungereimtheit: Entgegen meiner Schreibe trug er zu seiner Khaki-Kleidung ein rotes Halstuch.

In Kapitel neun, der Erforschung des Meeresbodens bei  Amami-O-Shima, der japanischen Insel nahe des Marianengrabens, fiel mir auf, daß er nach getaner Arbeit (dem Schreiben seines Tagesberichtes) plötzlich für einige Stunden verschwunden war. Zufällig war sein Reisebegleiter der ehemalige Hochsprung-Weltmeister Carlo Thränhand telefonisch erreichbar, der mir glaubhaft versicherte, er wisse nicht, wo Joschka sich derzeit herumtriebe.

Nach fünf Tagen erschien er und ich erlaubte mir zu fragen, wo er denn gewesen wäre. Er wich aus: er habe doch nur kurze Zeit privat verbringen mögen. Da er mir ans Herz gewachsen war, nahm ich das alles nicht so ernst und verzieh ihm diesmal sein unerlaubtes Verschwinden.

Jetzt aber häuften sich die Vorkommnisse. Bereits in Kapitel zehn, der Forschungsreise zu den Walen der Aleuten mit einem Abstecher nach Kamtschatka widersprach er mir häufig, z.B. wenn ich ihn in ein Schnellboot der Russen setzen wollte, sprang er in das daneben liegende Boot der Amerikaner. Als ich ihn bat, anstelle des von einem russischen Offizier angebotenen eiskalten Wodkas heißen Kaffees zu trinken, griff er sich die Wodkaflasche. Darauf angesprochen meinte er, es stünde wohl in seinem Belieben, das zu trinken, was er möchte, schließlich sei er erwachsen und es stünde mir nicht zu, ihn zu bevormunden.

Ich wies ihn darauf hin, dass schließlich ich der Autor und somit weisungsbefugt sei. Er lächelte nur müde. Nun gut, da er bisher alle Abenteuer bestens durchgeführt hatte, ließ ich auch diesmal noch fünf gerade sein.

Als Joschka allerdings in Kapitel elf  (da geht es um das Ausmessen der chinesischen Mauer, die ein anderes Profil aus der Sicht vom Mond abgibt, als auf den Landkarten dieser Welt) als er also in diesem Kapitel statt mit dem –zugegeben älter und klapprig gewordenen- Jeep zu fahren, sich ein Taxi bestellte, wurde es mir zu bunt. Ich ließ ihn kurzfristig an einem Gelbfieber erkranken. Dies zahlte er mir heim, indem er in Kapitel zwölf nicht mehr zur Arbeit erschien. Darauf hingewiesen, er beginge hiermit Arbeitsverweigerung, winkte er nur kurz ab, drehte sich um und verschwand.

Ich sah mich gezwungen, eine neue Figur erfinden: Dr. Matulle, einen studierten Sinologen, der es sich aller­dings zur Aufgabe gemacht hatte, die Hypertrophie des mexikanischen Oaxatl-Pilzes zu erforschen. Dieser Pilz besitzt die Fähigkeit, nicht nur ein übliches Myzel zu bilden, sondern dieses in 50 Meter Tiefe zu treiben derge­stalt, dass dies Myzel die Form der Ribonukleinsäure des menschlichen Organismus nachahmt.

Ich musste allerdings zugeben, dass Dr. Matulle beileibe nicht die abenteuerliche Ausstrahlung von Joschka besaß. Ich bedauerte das Fernbleiben Joschka’s sehr. Dies zwölfte Kapitel hatte nicht den Glanz der vorigen.

In Kapitel dreizehn erscheint Joschka plötzlich in einem Moment, als Dr. Matulle gerade mit einem Gedankenexperiment beschäftigt ist: Wenn das menschliche Gehirn in der Lage ist Paradoxa aufzustellen, müsste es diesem Gehirn auch möglich sein, diese aufzulösen. Genau in dem Moment, als Dr. Matulle die Lösung gefunden hatte, tritt Joschka ein. Nicht wie gewohnt trägt er seine Khaki-Bekleidung, nein, er stolziert in einem weißen Anzug, schwarzem Hemd und roter Krawatte herein.

Auf meine drängende Bitte, erst im nächsten Kapitel zu erscheinen, winkt er leger ab, setzt sich neben Dr. Ma­tulle und erklärt, die Paradoxa tragen ihre Unauflösbarkeit bereits in sich. Paradoxerweise löste sich Dr. Matulle plötzlich in das berühmte und vielzitierte Nichts auf, so dass ich gezwungen war, die Handlung mit Joschka weiter zu treiben. Ich nahm es Joschka sehr übel, dass er Dr. Matulle an der Lösung des Paradoxon-Problems gehindert hatte, war ich selbst doch sehr gespannt auf das Ergebnis, das ich hätte als neue Erkenntnis in die wissenschaftliche Diskussion der Metaphysik werfen und hätte etwas von dem Ruhm abbekommen können, welcher der Findung einer solchen Lösung unausweichlich gefolgt wäre.

Ich stellte Joschka nun die Aufgabe, die Pyramiden neu zu erforschen und gab ihm den Geologen und  Pyrami­denforscher Prof. Dr. Ahmad Mentek zur Seite. Während die beiden sich in den ägyptischen Pyramiden herumtrieben, dachte ich dem Geheimnis von Joschka auf die Spur zu kommen. Hierzu erfand ich die Figur des Peter Panama (Panama natürlich ein Pseudonym für den weltbekannten, aber mit unaussprechlichen Nachnamen Prczibyllski ausgestatteten, tschechischen Privat­detektiv), der bereits die unglaublichsten Fälle hatte lösen können, so z.B. den sog. „freien Fall“, den berühmten „Bandscheiben“-Vorfall, den „Aus- und Ab“-Fall, den Berliner Mauerfall (unter einem berühmten russischen Pseudonym, das wir hier aus Gründen angesagter Diskretion verschweigen wollen) und weitere komplizierte Fälle.

Er war einer der Detektive, denen man weder ihren ausgeübten Beruf noch irgendeine Berufung ansehen, geschweige denn vermuten konnte; so erschien er als Putzfrau, als Derwisch, als polnisches Mütterchen, als blonde Diva und auch als Rohrverleger in verschmiertem Outfit oder als klingelnder Postbote. Er war von Grund auf schweigsam und meist kommunizierten wir schriftlich, was oft so vor sich ging, dass mir eine mir durchaus unbekannte Person, z.B. eine Verkäuferin in einem Pralinenladen die stille Mitteilung im Pralinenkästchen versteckt übergab.

Als erstes fand er heraus, dass Joschka wiederholt eine Spielbank aufgesucht hatte und nicht unerhebliche Beträge gesetzt und gewonnen hatte. Joschka hatte sich eine Freundin zugelegt, ihr eine Wohnung gekauft sowie einen Mercedes der S-Klasse, einen Minicooper und ein Schnellboot. Diese Liaison war inzwischen allerdings beendet worden. Hinter meinem Rücken hatte er sich an unseren Verlag Natur & Mensch in Bielefeld gewandt und sich die Rechte an seinen Abenteuern überschreiben lassen, so dass ich derzeit völlig ausgebootet bin.

Hinzu kommt als wesentlich meine ferneren Entscheidungen bestimmender Faktor, dass Joschka sich an meine Frau herangemacht hat. Ich hatte den Verdacht schon länger, seitdem meine Frau mich ständig hintenrum nach Joschka fragte, nach seinen neuen Abenteuern und mich fortwährend mit der Frage löcherte, ob er denn nicht eine Geliebte hätte.

Peter Panama legte mir die Beweise für seine detaillierten Erkundungen vor- diesmal in der Rolle eines Spitzenkoches bei einem Kochduell.

Ich beschloss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und so benötigte ich die Dienste von Peter Panama nicht mehr, zahlte ihm sein Honorar wie gewünscht in tschechi­schen Kronen aus, behielt mir aber vor, ihn wieder zu erfinden, falls eine unvorher­sehbare Sachlage es erforderte. Er willigte ein und so verabschiedeten wir uns freund­lich voneinander.

Diese Untersuchungsergebnisse erfuhr ich glücklicherweise in jenem Moment, als Joschka und Dr. Mentek sich in meinem Auftrage zur Forschung im Innern der Pyramide befanden. Kurz entschlossen ließ ich den Teil des Ganges zusammenbrechen, in dem sich Joschka befand und zwar dergestalt, dass er gerade noch genügend Luft und Raum um sich herum besaß, um ihn –wenn ich wollte- nach einigen Tagen befreien zu können. Dr. Mentek ließ ich unverletzt entkommen. Die ägyptische Regierung zahlt ihm eine monatliche Unfallrente, so dass er ohne Not zu leiden seinem Wunsche folgen kann, in Ägypten noch unbekannte, unterirdische, mit der Spitze in die Erde gerichtete Pyramiden zu erforschen, die nach neuesten Erkenntnissen die notwendig ausgleichenden Gegen­stücke zu den oberirdischen sein sollen, ohne deren Ergänzung die unheimlichen Kräfte der oberirdischen ihrer Wirkung beraubt wären.

Bevor nun die wichtige Reise zum Mars anliegt, die Joschka begleiten soll, werde ich mit dem Verlag sprechen.

Sollten die Verhandlungen mit dem Verlag meine Rechte wieder herstellen, werde ich Joschka aus seinem Verließ und meinem Leben entlassen. Sollten die Verhandlungen scheitern, schicke ich Joschka auf die Reise zum Mars.

Ob er von dort je wieder zurückkommen wird, steht in den Sternen und in meinem Belieben.

Wer lässt sich schon gerne auf der Nase herumtanzen!?

-Ende-
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